Seit Jahren hören wir von den grausamen Zuständen auf dem Hof des
Pferdezüchters B. aus Krauthausen.

Viele Menschen fragen sich, was noch geschehen muss, um Familie B. und
Gleichgesinnten das Handwerk zu legen. Auch wenn die Beschuldigten belegen, dass Sie im Besitz von Sachkundenachweisen oder Fortbildungsbescheinigungen sind, ist die Realität eine andere. Sie haben sich grausam gegenüber den ihnen anvertrauten Lebewesen verhalten, Misshandlungen durchgeführt, Nichtbeachtung von Haltungsbedingungen gedultet und in Kauf genommen. Dass die Angeklagten in Berufung gegangen sind, spricht für sich. Einsicht der vorgeworfenen und bewiesenen Missetaten? Fehlanzeige! Bei Fritz B. und seiner Tochter gibt es kein
Unrechtsbewusstsein.

Für Frank Hansen, den Tierschutzbeauftragten der FDP in Aachen steht fest:
„Diese Menschen dürfen nie wieder mit Tieren zu tun haben, weder privat noch haupt- oder nebenerwerblich. Es fehlen jegliche Voraussetzungen, um überhaupt Tierhaltung zu gestatten. Wer Tiere betreut, hat Verantwortung zu tragen. Im vorliegenden Fall ist dies nicht zu erkennen und auch nicht gegeben.“ Veterinär-, Bau und Liegenschaftsamt und deren Dezernenten sollen Hansens Meinung nach zukünftig stärker kooperieren und handeln, damit so etwas wie der Fall B. in Aachen nie wieder geschieht. Es darf nicht sein, dass das Prädikat „Pferdefreundliche Gemeinde“ aufs Spiel gesetzt wird. „Vergessen wir auch nicht, dass es um Werte geht, die wir unseren Kindern und Nachkommen vorleben müssen. Missachtungen gegenüber Lebewesen sind dabei keinesfalls hinnehmbar“, so Frank Hansen weiter. Der liberale Tierschutzbeauftragte ist der Meinung: „Keine Kompromisse, keine Zugeständnisse mehr!“ Hier muss dem Schrecken endlich ein Ende gesetzt
werden.